How it started part 1 // Wie alles begann Teil 1 – Simone

A little over a year ago, when I was on my last NZ-holiday I had a conversation that I have been recalling a lot lately. I did a tour through Hobbiton and met a guy from Canada, who had recently quit his job back home to work and travel for a year in New Zealand. And that wasn’t the first time in his life that he had done that. I asked him how he managed to make such a decision multiple times. His simple answer was: “It’s pretty easy. You just do it. You quit your job, sell your stuff, pack your bags and start travelling.”

Here I am 12 1/2 months later. I have quit my job, I am selling some stuff and I am about to pack my bags and start our adventure. I still wouldn’t call it pretty easy but it was less hard than I thought it would be. I always pictured myself as someone who could not give up the security of a job without knowing where I will end up in a few months. Looks like I am the kind of person to do exactly that though and I am feeling pretty good about it. Ever since I got back from travelling South America I wanted to experience a longer trip again. Now I get the chance to do it and I am forever grateful.

My friend Joyce just wrote a blogpost (if you are interested check it out here: http://www.thesoundinthesight.com/blog-entry/wanderlust/) about Wanderlust and I think that is exactly what I am “suffering” from. Even when I wasn’t travelling to distant places I was constantly on the road in the past three years, either commuting between Berlin and Stuttgart or trying to fit in as many short trips across Europe as possible. That feeling of going to different and/or new places and having something new to see and explore – there’s not much that makes me happier.

Someone asked me why I was going back to NZ again, especially since I “just” went there in November 2012. I am aware it is not going to be a huge adventure like backpacking in South America, but NZ has been a second home to me for so many years now and that’s as simple as the answer is. It was either something “crazy” as my dad would probably call it or it was going back to a place that already holds so many precious memories for me. The fact that I became as close to an aunt as I will ever be in August, made the decision so much easier. I can’t wait to meet my favourite wee man and I am so excited that I get to bond with him while he is still a baby. Furthermore I can’t wait to spend more time with the people that I am proud to call a part of my family even though they life at the other end of the world.

Apart from that it was also Jutta’s opinion on travelling which had an influence. I wasn’t gonna go by myself and we ended up agreeing on NZ. And I quite happy we did.

I can’t wait to see familiar faces and places and I am especially looking forward to meeting new people, visiting different and new places and just seeing where we end up during all those months.

“All journeys have secret destinations of which the traveler is unaware.” – Martin Buber

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Als ich vor etwas mehr als einem Jahr in Neuseeland unterwegs war, hatte ich eine Unterhaltung, an die ich mich in den letzten Wochen und Monaten regelmäßig erinnert habe. Auf einer Tour durch Hobbiton habe ich einen Kanadier kennengelernt, der vor kurzem seinen Job in der Heimat gekündigt hatte und für ein Jahr Work & Travel in NZ unterwegs war. Für ihn war es nicht der erste längere Trip und auch nicht das erste Mal, dass er dafür seinen Job aufgegeben hatte. Seine Antwort auf die Frage, wie er das immer wieder hinbekommt, war relativ simpel: „Das ist ziemlich einfach. Du machst es einfach. Du kündigst, verkaufst deine Sachen, packst deine Koffer und gehst auf Reisen.“

12 ½ Monate später habe ich meinen Job gekündigt, verkaufe zumindest einen Teil meiner Sachen und ich bin kurz davor meine Koffer zu packen und tatsächlich die nächste große Reise anzutreten. Ich würde nicht behaupten, dass es einfach war. Aber es war einfacher als gedacht. Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich das nicht hinbekommen würde – meinen sicheren Job zu kündigen, ohne zu wissen wie es nach der Reise weitergeht. So kann man sich täuschen und ich fühle mich mit der Entscheidung ehrlich gesagt richtig gut. Seit ich aus Südamerika zurück gekommen bin, wollte ich wieder auf eine längere Reise gehen und ich bin unendlich dankbar, dass ich nun die Chance bekomme, genau das noch einmal zu erleben.

Joyce, eine Freundin von mir, hat vor Kurzem einen Blogeintrag zum Thema Wanderlust veröffentlicht (bei Interesse: http://www.thesoundinthesight.com/blog-entry/wanderlust/ Den gibt es allerdings „nur“ auf Englisch.) und ich glaube, das ist genau das, an dem ich ebenfalls „leide“. Ich war in den letzten drei Jahren ständig unterwegs, zwar nicht unbedingt auf weiten Reisen, aber ich bin zumindest entweder zwischen Berlin und Stuttgart gependelt oder habe versucht so viele Kurztrips innerhalb Europas zu machen wie möglich. Dieses Gefühl, neue oder zumindest andere Orte zu besuchen und dabei einfach etwas anderes zu entdecken – es gibt wenig, das mich so glücklich machen kann.

Als ich von meiner Reise erzählt habe, wurde ich u.a. gefragt, warum ich nun ausgerechnet schon wieder nach Neuseeland möchte, zumal ich ja „eben“ erst dort gewesen bin. Ich bin mir durchaus darüber bewusst, dass der Trip nicht so aufregend wird wie mit dem Rucksack durch Südamerika zu reisen, aber Neuseeland ist seit vielen Jahren meine zweite Heimat und genau da liegt eigentlich auch schon die einfache Antwort auf die gestellte Frage. Für mich gab es nur zwei Optionen, entweder etwas „verrücktes“ wie mein Papa es vermutlich betiteln würde oder nochmal zurück in das Land, mit dem ich bereits so viele wunderbare Erinnerungen verbinden kann. Die Tatsache, dass ich im August so etwas wie Tante geworden bin, hat die Entscheidung so viel einfacher gemacht. Ich freue mich so sehr darauf, meinen allerliebsten Kleinen kennenzulernen und mit ihm bereits im Babyalter eine Verbindung aufzubauen. Davon abgesehen kann ich es natürlich nicht erwarten wieder Zeit mit den Menschen zu verbringen, die ich Teil meiner Familie nennen darf obwohl sie am anderen Ende der Welt leben.

Außerdem gab es da ja auch noch Jutta und ihre Meinung zum Reisen zu berücksichtigen, da ich mich nicht alleine auf den Weg machen wollte. Neuseeland war der größte gemeinsame Nenner und ich bin absolut glücklich und zufrieden damit.

Ich kann es kaum erwarten, bekannte Gesichter und Orte wieder zu sehen und ich freue mich unglaublich darauf, viele neue Menschen zu treffen und das Land noch besser und anders kennenzulernen. Außerdem bin ich gespannt, wo unsere Reise endet.

“Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung, die der Reisende nicht ahnt.” – Martin Buber

Simone

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2 responses to “How it started part 1 // Wie alles begann Teil 1 – Simone

  1. Hochachtung, Artikel immer zweisprachig zu veröffentlichen! Und es ist interessant zu lesen, wieviele Menschen von Neuseeland verzaubert werden und immer wieder hierher kommen wollen. Alles Gute für den weiteren Aufenthalt.

    • Dankeschön 🙂 Ist eine gute Übung für unser Englisch… Ja, das ist es wohl, es ist ja auch ein traumhaftes Land. Vielen Dank, wir werden das beste aus dem herannahenden Winter machen 😉

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